FAQ

  • Adrenalin

    Hormon, welches in der Nebenniere gebildet wird und bei Bedarf, insbesondere in Stresssituationen, ins Blut ausgeschüttet wird. Das Hormon bewirkt eine Beschleunigung der Herzfrequenz, eine Erhöhung des Blutdrucks, eine Zunahme der Atemfrequenz und eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Der Körper wird in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft versetzt. Durch diese Reaktion werden wir Menschen – und im Tierreich ist dies ebenso-- in die Lage versetzt, mit maximaler Leistungsfähigkeit zu kämpfen oder zu fliehen. Bei dieser Aktion wird das Stresshormon wieder abgebaut und der Körper kehrt in den Ruhrzustand zurück. Beim modernen Menschen entsteht der Stress und damit die Hormonausschüttung meist aus anderer Ursache, beispielsweise Ärger am Arbeitsplatz. Wird auf die Stresssituation nicht mit einer körperlichen Bewegung reagiert, werden die Stresshormone nur sehr schleppend abgebaut und es kann zu chronischem Stress mit Krankheitsfolgen kommen.

  • Aerob

    Mit Sauerstoff. Stoffwechselprozesse, die unter Vorhandensein von ausreichend Sauerstoff ablaufen.
  • Aerobe Leistungsfähigkeit

    Bei niedriger Belastungsintensität kann die Muskulatur die zur Arbeit benötigte Energie durch die sogenannte aerobe Glykolyse und Lipolyse, den Fettabbau, gewinnen. Hierbei werden Glykogen bzw. Fettsäuren unter Vorhandensein von ausreichend Sauerstoff zu Kohlendioxid und Wasser vollständig abgebaut. Je höher die Belastbarkeit des einzelnen, beispielsweise die Laufgeschwindigkeit oder auch Laufdauer, bei der dieser Stoffwechselweg noch bestritten werden kann, umso besser die Ausdauerleistungsfähigkeit.
  • Aerobes Training

    Training auf der Basis von aeroben Belastungen, mit dem Ziel, die aerobe Kapazität, die aerobe Ausdauer oder auch Grundlagenausdauer genannt, zu verbessern. Dieses aerobe Training stellt die Basis eines jeden weiteren intensiven Trainings dar, dies gilt für Einsteigerinnen, Breiten- und Gesundheitssportlerinnen ebenso, wie für die Hochleistungssportlerin.
  • Anaerobe Belastungen

    Hierfür muss kein Sauerstoff zur Verfügung stehen. Die Energie wird aus dem im Körper gespeicherten Glykogen (Speicherform der Kohlenhydrate) gewonnen. Es entsteht das saure Produkt Milchsäure, das Laktat. Durch diesen Stoffwechselweg kann kurzfristig viel Energie bereitgestellt werden, deshalb springt dieser Stoffwechselweg bei hochintensiven Belastungen, wie Sprint, Sprungsportarten etc. an
  • Anaerobe Schwelle

    Bei steigender Intensität ist der Körper nicht mehr in der Lage die Muskulatur optimal mit Sauerstoff zu versorgen, es kommt zu einem relativen Sauerstoffmangel in der Muskulatur und die benötigte Energie muss zunehmend durch die anaerobe Glycolyse bereitgestellt werden. Hierbei entsteht das saure Stoffwechselprodukt Milchsäure, das Laktat. Eine geringe Menge an Laktat fällt lokal immer an und wird zum Teil ständig wieder aus dem Blut eliminiert und verstoffwechselt. In dem Bereich, den wir die anaerobe Schwelle, oder auch Laktat-steady-state nennen, entspricht der Abbau genau dem Aufkommen an Milchsäure. Je besser eine Sportlerin ausdauertrainiert ist, umso höher ihre Leistungsfähigkeit an dieser Schwelle.
  • Anzeichen einer Übersäuerung

    Müdigkeit und Erschöpfung; Verringerte Leistungsfähigkeit; Erhöhte Stressempfindlichkeit Nervosität; Nachlassende Konzentration; Verminderte Widerstandskraft; Muskel- und Gelenkbeschwerden; Veränderungen der Haut, Haare und Nägel

  • Hypoglycämie

    Zustand eines verminderten Blutzuckerspiegel, der meist phasenweise auftritt. Da Zucker die Hauptnahrung des Gehirns ist, treten bei Hypoglycämie oft Kopfschmerzen, Schwindel, Kordinationsstörungen oder abnorme Verhaltensweisen, wie Wutausbrüche, auf. Ursächlich können eine falsche Ernährung, ungelöste seelische Probleme, eine beginnende Zuckerkrankheit oder auch ein Mineralstoffmangel sein.