Tipps rund um den Sport:
Richtig Trinken beim Bergsteigen

Goldenes Licht, bunte Blätter, in der Ferne schneebedeckte Gipfel und oft noch angenehme Temperaturen: Der Herbst lädt zum Bergsteigen ein. Damit die Bergtour gelingt, sollte sie gut vorbereitet sein: Sind Distanz, Höhenmeter und Schwierigkeitsgrad dem eigenen Können angepasst? Die Kondition sollte so gut sein, dass beim Aufstieg eine Unterhaltung noch gut möglich ist. Ebenfalls wichtig sind stabiles Schuhwerk, mehrschichtige Funktionskleidung und Kleidung zum wechseln, wenn der Aufstieg Schweiß treibend war.

Trinken ist besonders wichtig, sonst könnte die Bergtour zur Strapaze werden. Denn Flüssigkeit geht nicht nur über den Schweiß verloren, sondern auch über das Anfeuchten der Atemluft. Mit steigender Höhe nimmt der Flüssigkeitsbedarf zu. Bereits ein Wasserdefizit von 2% des Körpergewichts kann Schwäche, Schwindelgefühl, Muskelkrämpfe und Kopfschmerzen auslösen - beim Bergsteigen ein erhebliches Risiko. Deshalb sollte konsequent jede halbe Stunde etwa 200ml Flüssigkeit zugeführt werden. Gut geeignet sind hypotone Mineralstoffgetränke, die für eine schnelle Flüssigkeitsaufnahme sorgen. Gleichzeitig werden Mineralstoffe und Elektrolyte zugeführt, die mit dem Schweiß verloren gehen. Diese sind vor allem für die Muskelfunktion wichtig.